Benefizkonzert 2012
 
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Das nächste (10.) Benefizkonzert findet am SA 05. Mai 2012 im Konservatorium statt, das Programm und eine kleine Beschreibung finden Sie unten.
2013 planen wir eine Operngala. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Konzertplakat 2012

Ludwig van Beethoven (*1770 Bonn; †26.03.1827 Wien)

Beethoven gilt heute als der Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Insbesondere entwickelte er die Formen der Klaviersonate, der Sinfonie, des Solokonzerts sowie des Streichquartetts fort. Aber auch im Liedschaffen hob er das Lied aus dem einfachen Strophen- und Gesellschaftslied und schuf durchkomponierte Lieder (Adelaide) und den ersten Liedzyklus (An die ferne Geliebte). Sowohl von Sängern als auch Instrumentalisten verlangte er die Grenzen ihrer Möglichkeiten. „[…] Die Symphonie ist mein eigentliches Element. Wenn es in mir klingt, höre ich immer das volle Orchester; bei der Gesangskomposition muss ich mich stets fragen: lässt sich das singen?“ (Beethoven)

Franz Schubert (*31.01.1797 Wien, †19.11.1828 Wien)

Schubert hat trotz seines kurzen Lebens in allen Gattungen seiner Zeit Außerordentliches geschaffen und wird in der heutigen Musikwissenschaft als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen. Er räumte den kleineren lyrischen Formen (Lieder, Klavierstücke) einen breiten Raum in seinem Schaffen ein, u.a. schuf er ca. 600 Lieder, darunter die zwei großen Liedzyklen „Die schöne Müllerin“ und „Winterreise“. Seine letzten Lieder aus 1828 wurden vom Verleger Haslinger posthum als „Schwanengesang“ zu einer Liedsammlung zusammengestellt.

Robert Schumann (*08.06.1810 Zwickau, †29.07.1856 Bonn)

„Folg ich meinem Genius, so weist er mich zur Kunst, und ich glaube zum rechten Weg.“ (Schumann)

Schumann wirkte zunächst als Klaviervirtuose und Komponist von Klavierstücken, bis eine Sehnenscheidenentzündung die rechte Hand unbrauchbar machte. In der Folge seiner Heirat mit der Konzertpianistin Clara Wieck entstanden zahlreiche Lieder und Duette, in dieser Form ist Schumann einer der wichtigsten romantischen Komponisten. Er gründete die Neue Zeitschrift für Musik und setzte als Kritiker und Musikwissenschaftler neue Maßstäbe, insbesondere wandte er sich gegen Mittelmäßigkeit und seichtes Virtuosentum. Im Aufsatz „Neue Bahnen“ wird Brahms nahezu hymnisch als Auserwählter bezeichnet, „der den höchsten Ausdruck der Zeit in idealer Weise auszusprechen berufen“ sei.

Franz Liszt (*22.10.1811 Raiding, †31.07.1886 Bayreuth)

Liszt war ein Klaviervirtuose mit Starkult und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er komponierte in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen, war ein Wegbereiter der „programmatischen Musik“ (sinfonische Dichtungen) und wird mit seinen Hauptwerken zur „Neudeutschen Schule“ gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die „niederen Weihen“ und den Titel Abbé. Er schuf ca. 70 Lieder mit Klavierbegleitung, von manchen Liedern gibt es mehrere Fassungen. Er revolutionierte die Klavierspieltechnik und erfand die Form der die Konzertparaphrasen, bei denen Liszt ein Thema oder mehrere Themen aus bekannten Opern aufgriff und diese ausgeschmückt mit eigenen kompositorischen Ideen zu brillanten Klavierstücken umarbeitete. „Sie sind ein großer Künstler, Ihr Talent ist immens, und Ihre Fähigkeit, alle Arten von Schwierigkeiten zu überwinden, unvergleichlich“ (Fétis über Liszt)

Johannes Brahms (*07.05.1833 Hamburg, †03.04.1897 Wien)

Brahms’ Werk steht in einer gesamteuropäischen Musiktradition. Nicht nur Beethoven, auch Bach,  Händel und Palestrina hatten Einfluss auf seine Musik. Brahms griff auf mittelalterliche Kirchentonarten und auch auf die niederländische Kanontechnik zurück. Als bedeutender Pianist schuf Brahms zahlreiche Klavierwerke und Lieder, die größte Liedsammlung stellen die Deutschen Volkslieder dar. „Seine Werke werden mit höherem Alter immer knapper, dichter, gedrängter, in der Empfindung dabei immer schlichter. Und es zeigt sich gerade an ihm, dass es eine Entwicklung und Entfaltung nicht nur nach der Seite der Vielfältigkeit hin gibt, sondern auch nach der Einfachheit […].“ (Wilhelm Furtwängler, 1931)

Vorläufiges Programm 2012 Vorläufiges Programm 2012
Ludwig van Beethoven   (1770-1826) Ariette Der Kuss
Ludwig van Beethoven   (1770-1826) Adelaide
Ludwig van Beethoven   (1770-1826) Zärtliche Liebe
Johannes Brahms   (1833-1897) Zigeunerlieder
Johannes Brahms   (1833-1897) Deutsche Volkslieder
Wolfgang Amadeus Mozart   (1756-1791) Der Zauberer
Torrini  
Franz Liszt   (1811-1886) Der Fischerknabe
Franz Liszt   (1811-1886) Freudvoll und leidvoll
Franz Liszt   (1811-1886) S´il est un charmant gazon
Franz Liszt   (1811-1886) Comment, disaient-ils
Robert Schumann   (1810-1856) aus den 3 zweistimmigen Liedern
Frederic Chopin   (1810-1849) Grand Valse Brillante in Es-Dur
Robert Schumann   (1810-1856) Myrten
Robert Schumann   (1810-1856) Frauenliebe und Leben
Robert Schumann   (1810-1856) Myrten
Franz Schubert   (1797-1828) Schwanengesang
Franz Schubert   (1797-1828) Schwanengesang
Franz Liszt   (1811-1886) Soirées de Vienne. Valse Caprice Nr. 6
Franz Liszt   (1811-1886) Notturno "Liebestraum"
Robert Schumann   (1810-1856) 4 Duette
Robert Schumann   (1810-1856) 4 Duette
Franz Schubert   (1797-1828) "Rückert-Lieder"
Robert Schumann   (1810-1856) Frauenliebe und Leben
Robert Schumann (1810-1856) Frauenliebe und Leben
Wolfgang Kram   (1966-) Duett